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der Kollege                 paint on canvas  25 x 30 cm  adf  46ndf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

[ Readymade Lilith  in front of man down        c-print     adf      45ndf ]

 

 

 

 

 

 

 

[ Der Schöpfer spricht   c-print   adf  47ndf ]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

friends of hopes in front of hopes (paintings)    c-print   adf    44ndf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kunst sollte mehr sein als «Allegoriengeschraube»

Die Bedeutungslosigkeit "moderner" Kunst ist dank Marcel Duchamps Wirken inhärenter Begleiter des "modernen" Künstlers. Künstlerische Fertigkeiten sind zwar von Vorteil, lassen sich aber stets als "nur" Kunsthandwerk verstehen. Konsequent zu "Ende" gedacht, ist der Preis für die Unabhängigkeit des Künstlers, die Befreiung vom Kapital. Wahre Kunst ist frei von Kapitalerträgen. Diese Freiheit lässt sich ohne "Goldene Löffel-Geburt" im Rahmen eines theoretischen Modells nur mit Einnahmen (nicht aus der Kunst direkt aber) aus dem kunstnahen Bereich verwirklichen.

Zur Erinnerung: Die einstigen Expressionisten waren im Vergleich zu Heute, arme Künstler und vom ersten Weltkrieg "gezeichnet". Die zum Teil hohen bis exorbitanten "post-mortem-Preise" für ihre Bilder stehen im krassen Gegensatz zu ihrem kargen Leben. Die implizite «Romantisierung» ihres Künstlerdaseins im Rahmen der nachträglichen Kapitalisierung ihrer Kunstwerke ist eine marktstrategische Eigenheit. Kapitalismus "schmeckt" halt besser, wenn man dem Produkt eine menschliche Komponente des romantischen Glücks anhängt. Abstrakte Expressionisten wie Mark Rothko oder Jackson Pollock waren alles andere als "glückliche" Menschen. Begriffe des heutigen Kunstmarktes wie Allegorie oder Diskurs sind, wie mathematische Symbole, blutleere Gebilde. Eine geldgeile Elite, die sich in der Regel weder mit den Befindlichkeiten der Künstler, noch mit sonst einem Detail des "Künstlerleids" beschäftigt regiert und selektiert. Künstler sind spezielle Soldaten des Kapitals. Die Illusion von Freiheit und Romantik des Künstlers soll über die Beliebigkeit von Kunst hinwegtäuschen. Der «Markt» bringt immer wieder "punktuell" Künstler wie Damien Hirst oder Jeff Koons "ganz" nach oben. Die so generierten extrem wenigen Multimillionäre der Kunst sind bei genauer Betrachtung notwendige Zufallskandidaten, die den Mythos des erfolgreichen Künstlers aufrecht erhalten. Wer bei solchen Künstlerstars nach einer systemkritischen Meinung oder auch nur einer unbequemen Meinung sucht, wird nichts finden. Jeff Koons ist ein  treffliches Beispiel für eine gut dokumentierte Assimilation des "einstigen" Störers.

Kunstschaffende wie Martin Kippenberger haben sich früh zu Tode gesoffen, weil sie nach ihrem Verständnis keine adäquate Anerkennung zu Lebzeiten bekamen. Erst nach seinem Tod wurde er erfolgreich (kapitalisiert). Die idealisierte Freiheit der Kunst birgt die größte Gefahr für den Künstler. Erstens gibt es real weder Meinungs- noch Kunstfreiheit, zweitens ist die Bewertung von Kunst insbesondere aufgrund der fehlenden "Qualitätskriterien" und der gängigen "Aussageverweigerung" eine reine Kapitalmarktangelegenheit. Banken, Versicherungen, Energiekonzerne und deren "Manager" sponsern, selektieren und kapitalisieren beliebig Kunst. Die vermeintlich erfolgreiche Gegenwartskunst "wandert" dann auf Halde. Hinter verschlossenen Safetüren soll sie möglichst viel Rendite abwerfen. Kunstfonds sind beliebte Finanzierungs- und Kapitalmodelle. Das in diesem Markt kein Platz für gesellschaftskritische, basisnahe, "natürliche", kapitalsystemkritische Künstler ist, versteht sich von selbst.

"Eins" sollte auch klar sein, Leben ist egoistisch. Künstler sind immer auch egozentrisch und wünschen sich Aufmerksamkeit. Inwieweit ein privat motiviertes Anliegen neben "Besitzerfreuden" auch gemeinnützliche Aspekte generiert, steht auf einem anderen Blatt.

AlexDirkFreyling

 

 

[ beauty CHRISTINA smoking a cigar  Berlin adf 38ndf    110 x 150 cm    c-print ]

 

 

 

 

 

[ Beauty Christina  Berlin        c-print     adf      37ndf ]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

[ Das Täglich' Brot      c-print adf   48ndf  2010 ]

 

 

 

 

 

 

[ HOPE paint on canvas adf 42ndf ]

 

 

 

 

 

[ ARTSTOFF Berlin     September 2010 - Juli 2011   Impression ]

 

 

 

 

 

 

beauties at the FetishCafe    Montreal Canada   c-print   adf  mid1990s

 

 

 

 

 

 

 

[Alien Watch     Miss C & MissEve     adf  47ndf  c-print]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

hunger II  adf 47ndf 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

behind the scenes     c-print   adf

 

 

 

 

 

 

behind the scenes     c-print   adf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

[adf & T.B. ARTSTOFF ß-Show Oktober 2010]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

adf woodwork workspace 53ndf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mann mit Messer  [painting 100 x 140 cm]   45ndf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

[ ARTSTOFF Berlin     September 2010 - Juli 2011   Impression ]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

« bald kosmische Käfer »    c-prints   adf   48ndf

 

 

 

 

 

 

gallery view 46ndf

 

 

 

 

 

gallery view 47ndf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

[ Abseits und unerwartet          c-print     adf      49ndf ]

 

 

 

 

 

 

Die Illusion des Seins 

Leben: Das mehr oder weniger lange Sterben

 

Leben als Statist einer basisfremden Abstraktion im 21.Jahrhundert und grenzenlose Beliebigkeit als konstanter Wegbegleiter in einem komplexen, detailreichen Arrangement, verwässert und zugemüllt mit Belanglosigkeiten und «News», ist eher eine nette, harmlose Umschreibung für den konstruierten Wahnsinn der Normalität. Für sehr viele Menschen sind Unnatürlichkeiten wie das Finanzamt und angesiedelte, „dynamische“ Steuergesetze, Monotheismus, Normen- und Vorschriftenterror aller Art, dumme Mitmenschen, staatliches Gewaltmonopol, richterliche Willkür, geburtsbedingte Armut, antrainierte Scham vor Nacktheit, das generelle Fehlen einer erotischen Kultur und zahlreiche weitere «Unmenschlichkeiten» ernstzunehmende, gesundheitsgefährdende Faktoren, die letztendlich genauso tödlich wirken, wie die Begegnung mit einem Raubtier. Vom Raubtier gefressen zu werden, hat den Vorteil, zumindest für einen Moment gelebt zu haben. Unsere nicht artgerechte Haltung im Dschungel der Moderne lässt Menschen 80 Jahre und älter werden, ohne das sie je gelebt haben. 

 AlexDirkFreyling

 

 

 

 

« soldiers of ART »    c-print   adf   44ndf

 

 

 

 

 

 

[ Jäger und Sammler AlexDirk no2    c-print     48ndf ]

 

 

The [un] natural enemies of art, especially erotic art were and still are organized religion and the government.

In the 4th and 5th Century in Europe were almost all books by authors who were not Christians destroyed, mostly burned and lost forever. The enemies of Christian thought-monopoly were "catalogued" accordingly. See the list of books banned by the Catholic Church: Index Librorum Prohibitorum (short index Romanus), it comprised some 6000 works of authors such as Pascal, Bacon, Descartes, Kant, Copernicus, Galileo, Diderot, D'Alembert, Comte, Defoe, Balzac, Flaubert, Hugo, Heine, Zola, Maeterlinck, Sartre, Simone de Beauvoir, ... which were considered by the Church as anti-Christian. This list were officially updated until 1965.

The content of artistic freedom had "probably" peaked in Europe and the U.S. from the 1960s to 1980s, until its ultimately successful "assimilation" by the system due to political correctness and reinvigorated religious forces. Western industrial nations established the pejorative term "porn". Commercial Pornography in "confined spaces" became the exclusive platform for explicit eroticism, with the result that erotic art was erased in public space. Erotic, especially explicitly erotic art was step by step "democratically" abolished in the late 20th century.

All contemporary sexually explicit pictures are now placed under the general suspicion being "porn". There are relevant criminal law sections, which provide prosecution and punishment. In Germany this massive censorship is operated largely by the State Federal Department for Media Control (BPjM). The "Porn policies" of the German government and the German legislature BPjM derive directly from the Catechism of the Catholic Church CCC 2354.

Anyone who is interested in truly unbiased elementary contexts of human existence needs to know about (human) sexuality. A significant increase in knowledge and cultural development will only take place when public debates on views and concepts are possible. Therefore the "public space" must include uncensored pictures of human sexuality. Since this is not possible the question of artistic freedom and cultural progress leads to the world wide established censorship. For [adf] the term pornography, its negative social interpretation and the associated rules are unnecessary, undemocratic characteristics of an immature society.

 

 

In reference to the 21.century New Expressionism [adf] encourages and celebrates a comprehensive «all inclusive» artistic uncensored point of view. The goal is to establish an erotic art and erotic culture movement as far away as possible from any organized religion and as far away as possible from «contemporary porn».

                

 

 

Pornografie bedeutet für einen Künstler soviel, wie Ornithologie für einen Vogel.

Pornography means to an artist as much as ornithology to a bird.

Zitat: AlexDirkFreyling  [Dank an Barnett Newman]

 

 

Was ist und was darf sein

Nicht die Dokumentation eines Blutbades, Abbildungen von Selbstverbrennungen, Folter, Exekutionen, Mord und Totschlag, schwere Unfälle, Krieg, Verstümmelte, psychisch Kranke und Verwahrloste in Wort und Bild schockieren den Neuzeitmenschen. Diese Inhalte sind Tagesgeschäft in Nachrichtensendungen, Print- und Online-Medien. Allen voran youtube. Diese Abbildungen grausamer Realität werden vervollständigt durch ein omnipräsentes Angebot von inszenierter Gewalt in Fernsehserien, Kinofilmen und Computerspielen. Gewaltabbildungen sind das täglich Brot der Medien und deren Konsumenten. Nichts ist so weltumspannend, wie die Gier nach Leid und Elend. Schon Kleinkinder werden diesem Medienterror ausgesetzt.

Es ist keine Seltenheit, daß auch im öffentlich rechtlichen deutschen Fernsehen gewaltverherrlichende Filme, wie beispielsweise Payback mit Mel Gibson, gezeigt werden. Folter und die Lust am Töten werden hier mit Zwangsgebühren von der deutschen Allgemeinheit finanziert.

Es gab bis heute keinen nennenswerten Kinospielfilm der im Gesamtkonzept die menschliche Sexualität in Form von erotisch expliziten Abbildungen positiv dem Zuschauer näher bringt. Nur wenn die Film-Charaktere in letzter Konsequenz leiden, ihrem Trieb unterlegen sind und die situative sexuelle Freiheit mit Drama, Psychose, Gewalt, bis hin zu Mord und Selbstmord endet, waren und sind diese Filme überhaupt existent und marktfähig. Wie Baise-moi oder Nymphomaniac.

Es fehlt bis heute der öffentliche Kinospielfilm, der authentisch das positive Potenzial der Sexualität in Form von explizit erotischen Bildern zur Freude der Menschen aufzeigt.

Was ist die Botschaft, wenn Gewaltverherrlichung fester Bestandteil der Abendunterhaltung ist, aber die menschliche Sexualität kategorisch nicht abgebildet wird? Implizit wird hier suggeriert das explizite Abbildungen sexueller Lust negativer sind als Abbildungen exzessiver Gewalt. Gewalt wird hier als Sehenswertes glorifiziert, Sexualität als unzeigbar dämonisiert. Das ist nicht nur asozial sondern auch im höchsten Maße menschenverachtend.  

Wenn Sie einen Zeitgenossen im 21.Jahrhundert wirklich verstören wollen, dann benötigen Sie nichts weiter als sichtbare Geschlechtsteile. Noch größer ist die Verstörung, wenn menschliche Sexualität abgebildet wird.

Weibliche Brustwarzen auf youtube rufen anonyme Plattformzensoren auf den Plan. Der öffentlich zur Schau gestellte menschliche Penis gilt als jugendgefährdend, der erigierte Penis bringt sie auch bzw. insbesondere in Deutschland in Konflikt mit dem bundesbehördlichen Jugendschutz.

Abgebildete Geschlechtsteile und die Sexualität des Menschen werden undifferenziert als Porno(grafie) bezeichnet und weltweit als schwere Verfehlung gewertet. Wie und warum Abbildungen von Teilen des menschlichen Körpers jugendgefährdend sein können, wird von den Zensurbefürwortern nicht erklärt. Das ist wenig verwunderlich, da es schlicht keine rationale Erklärung gibt. Die verantwortliche Moraltheologie war und ist erklärungsbefreit.

Der vermeintlich erwachsene Mensch der in diesem Klima der Selbstleugnung und kollektiven Bewusstseinsstörung aufwuchs gilt als normal. Scham, Angst, Unwissenheit haben ihn zu einem Hilfserotiker gemacht, der nicht selten heimlich Pornos schaut.

Die zahlreichen positiven geistigen und körperlichen Aspekte der Sexualität werden ausgeblendet. Was sollte an menschlicher Lust schlecht sein? Was gibt es intensiveres als den Orgasmus? Warum sollte menschliche Sexualität nur dann stattfinden dürfen, wenn diese an Monogamie, Zweisamkeit und Liebe gebunden ist? Warum sollte eine öffentliche Sexualität falsch sein?

Das Gros der Anthropologen, Psychologen, Psychiater, Therapeuten bilden zum Thema Sexualität eine schweigende Mehrheit. Notwendige Aufklärung oder gar richtungweisende Plädoyers für einen natürlicheren Umgang mit dem eigenen Körper, u.a. als Funktional gelebter Freiheit und basisnaher Freude bleiben aus, bzw. werden sowohl von der Bildungs-Politik als auch von den Medien ausgeblendet.

Auch das ist nicht verwunderlich, wenn man sich verdeutlicht, daß auch diese Menschen zwar eine wissenschaftliche Ausbildung besitzen, aber dennoch als Individuum selbst kaum über den Status des Hilfserotikers hinaus kommen. Des Weiteren leben diese als Dienstleister von dem körperlichen und psychischen Leid ihrer Artgenossen. Gesundes Essen, mehr Bewegung und freie Sexualität der Kunden bedeuten weniger Verdienst.

 

BASISSUCHE  AlexDirkFreyling

 

 

 

[ Jäger und Sammler AlexDirk     no1  c-print      director of photography : adf     foto by T.B.     47ndf ]